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Aktuelle Nachrichten

Projektpräsentation der Fachschule für Technik 2018

Rudi Ameling (amru) on 06.02.2018

Abschlussveranstaltung mit Präsentationen und einer Ausstellung der Projektarbeiten in der Westfälischen Hochschule in Bocholt.

Ende Januar war es wieder soweit. Die Studierenden der Fachschule für Technik mit den Fachrichtungen Maschinenbautechnik und Informatik präsentierten ihre Projektarbeiten im vollbesetzten Audimax der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Nach der Begrüßung durch Horst te Wilde, dem Schulleiter des BK Bocholt-West, richtete Prof. Dr. Gerhard Juen, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Informationstechnik der Westfälischen Hochschule, Grußworte an unsere Studierenden und die zahlreichen interessierten Gäste. Anschließend stellte Klaus Metzelaars, Leiter der Fachschule für Technik, das Unterrichtsfach „Projektarbeit“ und seine Besonderheiten vor.

Kurz skizziert sieht das Fach Folgendes vor:
Die Studierenden besuchen an drei Abenden in der Woche für vier Jahre die Technikerschule parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit. Im ersten Halbjahr des vierten Schuljahres wird allerdings der Abendunterricht komplett aufgelöst. Die Studierenden gehen während dieser Zeit in Gruppen ihrer Projektaufgabe nach. Dies sind Projekte, die von den Studierenden selbst in ihren Unternehmen „gefunden“ werden. Begleitet werden sie dabei von ihren Arbeitgebern und den projektbetreuenden Lehrern.

Aber was sind Projekte? Nach der DIN-Norm 69901-5 ist ein Projekt definiert als ein „Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist.“ Mit den Merkmalen zeitlicher Befristung, eindeutiger Zielsetzung und Aufgabenstellung, einer gewissen Komplexität mit interdisziplinärem Charakter der Aufgabenstellung und vorgegebenem finanziellem Rahmen. Kurz: eine einmalige, schwierige Aufgabe, die sich nur mit ein paar pfiffigen Leuten in vorgeschriebener Zeit kostengünstig bewerkstelligen lässt. Damit die vorgeschriebene Zeit und der Etat eingehalten werden und jeder genug zu tun hat, bedienen sich die Studierenden erlernter Erkenntnisse des Projektmanagements.

Nun zurück zur Vorstellung der Projektarbeiten an der Westfälischen Hochschule.
In diesem Jahr zeigten die Studierenden die Ergebnisse folgender technischer Projektaufgaben:

Maschinenbautechnik/MT 4:

 

 

Neukonstruktion einer Montagevorrichtung zum Einpressen von Verschlusskappen in Linearführungen

Fooke GmbH, Borken

Projektbetreuer: Peter Meredig

 

 

 

Entwicklung eines Zentralrührwerks für Biogasanlagen
Stefan Steverding Rührwerkstechnik GmbH, Stadtlohn
Projektbetreuer: Rudi Ameling

 

 

 

Entwicklung eines Greifers für das Handling von Sandformen während des Schlichtprozesses
Grunewald GmbH & Co. KG, Bocholt
Projektbetreuer: Herbert Elsweier

 

 

 

Neukonstruktion einer Montagevorrichtung für Stirn- und Heckwände
Elting Geräte- und Apparatebau GmbH & Co. KG, Isselburg
Projektbetreuer: Horst te Wilde

 

 

Informatik – Fachrichtung Technische Informatik/IT 4:




·           Entwicklung zur Produktionsüberwachung und Auswertung der CNC-Stanz- und Thermoschneideanlage und Absauganlage

Brüninghoff GmbH & Co. KG, Heiden
Projektbetreuer: Dirk Klümper

 

 

 

·           Modernisierung einer Mitarbeitereinsatzplanung für laufende Bauprojekte

Gebr. Brun Bauunternehmung GmbH, Heiden
Projektbetreuer: Ludger Wanders

 


Die Themen lassen das breite Spektrum an unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern in den Bereichen Maschinenbautechnik und Informatik erahnen. Für die erfolgreiche Projektbearbeitung wird daher von den Studierenden ein hohes Maß an Flexibilität, Leistungsbereitschaft und Können verlangt. Die allgemeinverständlich gehaltenen Präsentationen verdeutlichten bereits, wie aufwendig diese Arbeiten umgesetzt wurden. Jede dieser Präsentationen endete mit der Übergabe einer schriftlichen Dokumentation an den Auftraggeber, die sich sehr positiv über die geleistete Zusammenarbeit und die erreichten Ergebnisse äußerten und ihre Bereitschaft zur weiteren Kooperation signalisierten. Im Anschluss nutzten die Besucher die Möglichkeit, sich im Foyer an den Messeständen der Projektgruppen aus erster Hand in Fachgesprächen über technische Details zu informieren.

Ein besonderer Dank ist den Unternehmen auszusprechen, die in vorbildlicher Weise unsere Studierenden unterstützten.

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